Der Berg ruft – 2 Tage, 3 Gipfel

Nach den Wettervorhersagen für das WE am 08./09. Sept. war für Michael ganz klar Höhenluft angesagt. Gesagt getan, zielstrebig ging es Richtung Gleinkersee, mit von der Partie auch die Badehose 🙂
Angekommen stellte sich die Frage „Baden oder doch aufi am Berg?“
Natürlich aufi am Berg! Somit ging es über den Seegraben zur Dümlerhütte.
Nach kurzer Stärkung a ½ und nu a ½ … Hopfensaft, folgte natürlich noch ein Abstecher auf die „Rote Wand“ (1.872 m).
Auf dem Weg dorthin kam man sich nicht allein gelassen vor. Es war als gibt es da oben etwas geschenkt. Am Gipfel konnte man nur hoffen ein gutes Platzer zu ergattern um bei dem traumhafte Wetter sich ein wenig zu stärken.
Vielleicht doch zu viel gestärkt, kam plötzlich der Gedanke „Wie toll wär es da oben am Warscheneck!?“
Nicht lange überlegt, runter von der roten Wand und aufi auf`s Warscheneck (2.388 m).
Der Aufstieg über den toten Mann war bei solch tollem Bergwetter ein Traum für jeden Bergsteiger.
Die Völkerwanderung – die meisten schon beim Abstieg – war auch ein Erlebnis der andern Art. Zügig vorankommend erreichten wir unser 2. Ziel, das Gipfelkreuz am Warscheneck, wo wir noch jede Menge Zeit hatten, den „schönsten Tag“ des Jahres zu genießen.
Hurtig ging es abwärts zur Dümlerhütte, wo schon der Schweinebraten auf uns wartete.
Nach gemütlichem Hüttenabend, ging es nächsten Morgen zum Stubwieswipfel (1.786 m) hin-retour zur Dümlerhütte, wo uns die Saftigen Speckknödel („reserviertes“ Essen da zeitweise ausverkauft) schon erwarteten, jedoch musste man sich um Plätze zum Sitzen anstellen.
Der Abstieg zum Gleinkersee war letztendlich der Abschluss eines echt tollen Bergsteiger-Weekend und der Muskelkater am Montag nach 6.046 Höhenmetern war auch rechtzeitig da!

 

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